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Wie die Idee entstand eine Senfmühle zu gründen...

Mai 2013 – Grillabend mit Freunden am Neckar, der Anfang einer Idee, die alles verändern sollte …

 

 

Den ganzen Abend über intensiv zur Grillwurst verkostet philosophierten wir über unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten des Würzklassikers, mal als Zutat für ein leckeres Salatdressing, als Zutat für würziges Gemüse oder einfach nur als herzhafte Marinade für gutes Fleisch.

 

Allerdings waren wir über die geschmackliche Eintönigkeit der mitgebrachten, industriell hergestellten Senfsorten sehr enttäuscht. So fragten wir uns, ob es nicht möglich wäre einen Senf „mit Charakter“ herzustellen – Senf mit einem unvergleichlich würzigen Geschmack, der aus regionalen Zutaten und ohne Konservierungsstoffe hergestellt wird und zu Recht als echte Spezialität bezeichnet werden kann?

 

Begeistert von dieser Idee begann ich, mich immer intensiver mit dem Thema auseinander zu setzen. Überrascht von der Tatsache, dass der Senfmarkt, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, fast nur von großen Industrie-Unternehmen geprägt ist, reifte in mir die Idee einer eigenen Senf-Manufaktur. Zunächst galt es alles über die traditionelle Senfherstellung in Erfahrung zu bringen.

Ich besuchte Fachmessen, Senfmühlen in allen Regionen des Landes, las Fachliteratur, tauschte mich mit Experten aus – und wurde so im Laufe der Zeit selbst zu einem echten Senfexperten. Schnell wurde mir klar: Wenn ich Senf produzieren wollte, dann nur unter Verwendung der besten, möglichst regionalen Zutaten, die nach alter Tradition mit einer Granitsteinmühle vermahlen werden. Die schonendste Art und Weise, dieses leckere Würzmittel herzustellen.

 

Nachdem ich mir über vertrauensvolle Lieferanten und Erzeuger aus der Region hochwertige Zutaten besorgt hatte – so kommen bspw. meine Senfkörner aus der Nähe von Schwäbisch Hall, mein Salz aus Göttingen aus einer kleinen Saline, die meisten Kräuter werden in Hessen angebaut, der Honig kommt von einer Imkerei aus Baden, der Apfelsaft aus dem Odenwald, der Traubensaft aus der Pfalz und der Apfelessig vom Bodensee – feilte ich monatelang an der perfekten Rezeptur:

Ich experimentierte, probierte, verkostete, achtete auf kleinste Geschmacksnuancen und verfeinerte die Rezeptur immer weiter, bis ich schließlich bei genau jenem wohlschmeckenden Senf angekommen war, den wir uns bei dem besagten Grillabend so gewünscht hatten. Das Ergebnis kann sich, so glaube ich, mehr als sehen lassen.


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